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Fernunterricht in Deutschland

Fernunterricht existiert in Deutschland offiziell seit 1978. In diesem Jahr nahm die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) ihre Arbeit auf. Fernunterricht bietet Verbrauchern die Möglichkeit, sich weiterzubilden oder Bildungsabschlüsse nachzuholen.

Dabei liegen die Weiterbildungsziele im allgemein bildenden und berufsbildenden Bereich, aber auch im Hobbybereich.

Wie funktioniert Fernunterricht?

Voraussetzung dieser Lehrmethode ist das Selbststudium der Teilnehmer. Charakteristisch für den Fernunterricht ist, dass Teilnehmer und Lehrer "ausschließlich oder überwiegend getrennt sind und der Lehrende oder sein Beauftragter den Lernerfolg überwachen". Die Überwachung erfolgt mit Hilfe von Übungs-, Kontroll- und Einsendeaufgaben per Brief oder online.

Vorteile von Fernunterricht

Im Gegensatz zu einer ortsgebundenen Ausbildung kann der Teilnehmer  weitgehend unabhängig von einer Bildungseinrichtung lernen und seine Lernzeit selbst bestimmen.

Gesetzlicher Rahmen

Zum Schutz der VerbraucherInnen hat die Bundesrepublik das Fernunterrichtsschutzgesetz eingeführt, das sich auch auf eLearning-Angebote erstreckt. Das „Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht - FernUSG" gilt für alle Fernunterrichtsangebote. Es gibt umfassende Informations- und Vertragspflichten vor. Laut Gesetz müssen alle Kurse staatlich zugelassen werden. Nicht unter den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen Selbstlernverfahren ohne individuelle Kontrolle durch einen Lehrer, wie beispielsweise computergestütztes Lernen oder Selbstlernprogramme auf CD-ROM.